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TU Berlin

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Nadja Damm

Lupe

Alice Salomon Hochschule Berlin

Forschungsprojekt: „Feministisch bloggen: (politische) Subjektivierung in digitalen Öffentlichkeiten“ 

Nadja Damm setzt das Promotionsvorhaben „Feministisch bloggen“ als wissenschaftliche Mitarbeiterin am onlinebasierten Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der ASH Berlin, in der Betreuung von Prof. Dr. Barbara Schäuble, um. Die Promotion erfolgt an der Fakultät I für Geistes- und Bildungswissenschaften der TU Berlin, betreut von Prof. Dr. Susann Fegter.

Im Forschungsprojekt „Feministisch bloggen“  untersucht Nadja Damm die Perspektive feministischer Blogger*innen aus dem amtlich-deutschsprachigen Raum auf die digitale Schreib- und Publikationspraxis des Bloggens. Ihr Forschungsinteresse richtet sich auf die Praktik_en des feministischen Bloggens und die Kultur_en der feministischen Blogosphären, auf die Bedeutungen, die die Blogger*innen ihrer Praxis zuweisen und auf die (politischen) Subjektivierungen, die sich in den diskursiven Praktiken der Blogger*innen im Sprechen über das Bloggen vollziehen. Das Bloggen wird dabei als eine Praktik verstanden, die durch historische, lokale und zugleich globalisierte gesellschaftliche Kontexte bedingt und damit in Machtverhältnissen situiert ist.
Das Projekt ist als Kombination einer digitalen ethnografischen Studie und einer Interviewstudie angelegt. Das Forschungsweblog www.feministischbloggen.de dient als online-Feldzugang und ermöglicht es, die Sammlung der Links zu den feministischen Blogs in einem Blogroll zu systematisieren und – zusammen mit weiteren Materialien zu den Themen Feministisches Internet & Bloggen – öffentlich zugänglich zu machen. Zugleich bietet es Nadja Damm die Möglichkeit, selbst „unter die Blogger*innen zu gehen“, sich sozusagen als feministische Bloggerin zu subjektivieren und ihre Erfahrungen mit der Praktik des Bloggens und im Forschungsprozess autoethnografisch zu beobachten und zu reflektieren.
Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich das Verhältnis zwischen der Praktik des Bloggens und emanzipatorisch-politischer Handlungs- und Wirkmächtigkeit in digitalen Öffentlichkeiten sowie der Zusammenhang von Bloggen und politischer Partizipation und Teilhabe in der digitalen Gesellschaft gestalten.

Nadja Damm studierte an der FU Berlin Politikwissenschaft (Diplom) und  an der ASH Berlin Biografisches & Kreatives Schreiben (M.A.). Sie ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ASH Berlin und der TU Berlin tätig und arbeitet freiberuflich als Dozentin in der Politischen und Kulturellen Bildung und Schreibdidaktik. Ihre Forschungs- und Interessensschwerpunkte sind diversitätsbewusste, diskriminierungs- und machtkritische Schreibforschung (Fokus Digitalisierung), pädagogische Professions- und Geschlechterforschung, erziehungs- und sozialarbeitswissenschaftliche Subjektivierungsforschung (mit Bezug auf den digitalen Wandel) und die Interdependenzen zwischen Sozialen Bewegungen (insbes. Frauen*bewegung) und Sozialer Arbeit und Pädagogik.

 

 

Naemi Eifler

Lupe

Alice Salomon Hochschule Berlin

Forschungsprojekt: Digitale Repräsentation und Dynamiken von Hate Speech: Antisemitismus in (queer-) feministischen Öffentlichkeiten in Deutschland. Kontinuitäten – Veränderungen – Transformationen

Naemi Eifler entwickelt über die Förderung „DiGiTal - Berliner Hochschulprogramm für Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen“ als Predoc ein Promotionsvorhaben und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Alice Salomon Hochschule im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit. Das Promotionsvorhaben wird betreut von Prof. Dr. Barbara Schäuble und leistet einen Beitrag zu intersektionalen Perspektiven zu Antisemitismus und der Entwicklung von antisemitismuskritischen Handlungsstrategien. Das Vorhaben schließt an die Masterarbeit von Naemi Eifler mit dem Titel ‚Ausradierung, Verdinglichung, Identifizierung. Antisemitische Denkmuster in der Lesbenbewegung der BRD in den 1970er und 1980er Jahren. Eine Zeitschriftenanalyse‘ an.

Naemi Eifler ist Sozialarbeitende (M.A.), Referentin der politischen Bildungsarbeit, Social Justice und Diversity Trainerin sowie Ausbilderin am Institut Social Justice & Radical Diversity. Vor dem Studium arbeitete Naemi Eifler als Geprüfte Rechtsfachwirtin und erlangte dann die Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg. Naemi Eiflers Fokus liegt auf einem (Be-)Denken und Bearbeiten Struktureller Diskriminierungen in intersektionalen Perspektiven. Die Auseinandersetzung mit Entstehungsprozessen und Effekten diskriminierender Politiken verbindet Naemi Eifler u. a. mit berufsethischen Fragestellungen und der Entwicklung diskriminierungskritischer Handlungsstrategien für Praxis, Lehre und Forschung Sozialer Arbeit. Exemplarisch dafür steht das von Naemi Eifler gemeinsam mit Miriam Burzlaff konzipierte PUBPP-Verfahren. Außerdem lehrt Naemi Eifler an verschiedenen Hochschulen in Deutschland.

Publikationen (Auswahl)

Perko, Gudrun/Czollek, Leah Carola/Eifler, Naemi (2021): Antisemitismus als Aufgabe für die Schulsozialarbeit. Weinheim: Beltz Juventa Verlag.

Burzlaff, Miriam/Eifler, Naemi (2018): Kritisch intervenieren!? Über Selbstverständnisse, Kritik und Politik Sozialer Arbeit – Oder aber: Was ist der ‚weiße Kittel’ Sozialer Arbeit?, in: Prasad, Nivedita (Hrsg.): Soziale Arbeit mit Geflüchteten – Rassismuskritisch, Professionell, Menschenrechtsorientiert. Opladen & Farmington Hills, MI 2010: Barbara Budrich, S. 345-365.

Burzlaff, Miriam/Eifler, Naemi (2018): Das PUBPP-Verfahren als Handlungsstrategie für die Soziale Arbeit, in: Soziale Arbeit, Jg. 67, Nr. 6/2018, S. 223-228.

Burzlaff, Miriam/Eifler, Naemi (2016): Warum (k)ein Aufschrei Sozialer Arbeit?, in: FORUM Sozial, Nr. 2/2016, S. 23-26.

Burzlaff, Miriam/Eifler, Naemi (2016): Queer (Theory) und Soziale Arbeit, in: Soziale Arbeit, Jg. 65, Nr. 2/2016, S. 49-56.

Burzlaff, Miriam/Eifler, Naemi (2015): Deutsche Asylpolitik, Proteste Geflüchteter und das Schweigen Sozialer Arbeit, in: Forum Gemeindepsychologie, Jg. 20, Nr. 1. Online verfügbar unter: www.gemeindepsychologie.de/fg--‐1--‐2015_05.html

 

 

Lilian Franck

Lupe

Alice Salomon Hochschule Berlin

Forschungsprojekt: Weibliche Lust im Zeitalter der Digitalisierung

Lilian Franck forscht im DiGiTal-Verbundprojekt zum Thema „Weibliche Lust im digitalen Zeitalter", betreut durch Professorin Dr. Theda Borde (ASH Berlin) und Professorin Dr. phil. Ulrike Kluge (Charité Berlin). In diesem Rahmen führt sie eine qualitative Studie anhand von filmisch dokumentierten Gesprächen mit Expert*innen und Pilot-Befragungen von Frauen aus unterschiedlichen sozialen Kontexten durch. Hilft die globale Gleichzeitigkeit im Internet einer Befreiung der Libido von Frauen? Entspricht das, was im Netz als Möglichkeitsraum suggeriert und z.T. auch gelebt wird, realen Bedürfnissen? Handelt es sich um eine tatsächliche Befreiung oder um einen Imperativ zu einer Befreiung, die zu Verwerfungen in den sozialen Gefügen führt? Aus den Ergebnissen wird ein Exposé für ein Dissertationsthema, ein Treatment für einen Dokumentarfilm und ein Videoblog entwickelt. 

Lilian Franck ist seit über 20 Jahren als Regisseurin und Produzentin tätig. Ihre bisherigen Publikationen bestehen in erster Linie aus internationalen Dokumentar- und Wissenschaftsfilmen in den Bereichen Gesundheitswesen, Kultur und Gender-Forschung. Pianomania (ARTE, ORF 2011; Co-Regie: Robert Cibis) lief erfolgreich in mehr als 25 Ländern im Kino. Der Film gewann zahlreiche Preise, u.a. den Hauptpreis der Semaine de la Critique Locarno. Nach dem Kinostart ihrer Investigation über die Weltgesundheitsversorgung trustWHO (ARTE 2018) wurde diese von der Filmkritik als „mutiger Alleingang“ gefeiert (BR 2018) und Lilian Franck wurde als „WHO-Expertin“ auf tageschau.de zitiert.

Durch ihr filmisches Schaffen möchte sie Wirkmechanismen innerhalb unserer Gesellschaft verstehen und mitgestalten. Jetzt laufen ihre bisherigen Filmthemen in ihrem Promotionsvorhaben zusammen. Für das Ergründen des Einflusses der Digitalisierung auf die weibliche* Libido ist eine ausführliche schriftliche Arbeit vonnöten, um der damit verbundenen Komplexität gerecht zu werden. Deswegen legt Lilian Franck seit 2020 ihren Schwerpunkt auf die wissenschaftliche Forschung. Im Rahmen des Hochschulprogramms DiGiTal breitet sie zurzeit an der ASH Berlin ihre Dissertation unter der Betreuung von Prof. Dr. Theda Borde (ASH) & Prof. Dr. phil. Ulrike Kluge (Charité) vor. Zudem hat sie im Sommersemester 2021 einen Lehrauftrag an der EHB.

 

 

Claudia Heller

Lupe

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Forschungsprojekt: Digitalisierung zur Ressourcenschonung – Bekleidung im Wäschepflegeprozess als Verursacher von Faserstoffen im Abwasser

Claudia Heller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Ihr Forschungsvorhaben innerhalb des DiGiTal-Verbundprogramms wird von Professorin Monika Fuchs betreut. Die Promotion findet an der Technischen Universität Berlin beim Fachgebietsleiter für Fluidsystemdynamik Professor Dr.-Ing. Paul Uwe Thamsen statt. Das Forschungsprojekt liegt im Handlungsfeld Haushalt, in dem die Nutzende Bekleidung trägt und wäscht. Beim Waschen werden die Wäschestücke nicht nur sauber, sie werden zusätzlich mechanisch beansprucht und verlieren dadurch Fasern. Das hat unter anderem die Änderung der Eigenschaften von Bekleidung zur Folge. Diese sogenannte Gebrauchswertminderung wird im Forschungsvorhaben näher betrachtet, indem die textilphysikalischen Eigenschaften von verschieden oft gewaschener Bekleidung analysiert werden. Parallel dazu wird das Abwasser hinsichtlich textiler Faserstoffe analysiert, die schädlich für die Abwasserinfrastruktur sein können. Die erhobenen Vergleichsdaten sind anschließend die Grundlage, um das Abwasser der Waschmaschine innerhalb von Wasser 4.0 zu untersuchen und daraus Verbesserungen für den Wäschepflegeprozess hinsichtlich der Minimierung des Faseranfalls herauszuarbeiten.

Claudia Heller erlangte Frau Heller den Abschluss Bachelor of Engineering im Studiengang Bekleidungstechnik an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. In Hamburg wendete sie ihr Wissen als Bekleidungsingenieurin bei der Closed GmbH an, bevor sie den Studiengang Bekleidungstechnik/ Konfektion an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin absolvierte und mit einem ausgezeichneten Master of Science abschloss. Claudia Heller ist Mitglied der Kooperation Wäschepflege, einem Forschungsverbund aus BSH Hausgeräte GmbH, TU Berlin, Beuth Hochschule für Technik Berlin und HTW Berlin.

 

 

Silke Hilgers

Lupe

Evangelische Hochschule Berlin

Forschungsprojekt: Digitales Material im Atelier – Zum Einsatz von Film in der Kunsttherapie

Silke Hilgers setzt im Verbundprojekt DiGiTal das Projekt „Digitales Material im Atelier – Zum Einsatz von Film in der Kunsttherapie“ um. In dem Forschungsprojekt geht es um die Frage, wie digitales Material in ein „klassisches“ kunsttherapeutisches klinisches Setting integriert werden kann, um das Materialspektrum in der Kunsttherapie zu erweitern. Patient*innen in einer Klinik für Psychosomatik haben hierbei die Möglichkeit, nicht nur mit Malerei und Skulptur zu arbeiten, sondern auch Film künstlerisch für sich zu explorieren. Kunsttherapeutische Theorien werden auf die Arbeit mit virtueller Materie übertragen und mit filmtheoretischen Ansätzen sowie Medienpädagogischen Konzepten verknüpft. Zudem geht es um die Frage, über welche therapeutisch relevanten Qualitäten digitales Material verfügt und welche Modifikation der Begriff des Materials erfährt, wenn die ästhetisch eingesetzte Rohmaterie nicht mehr physisch greifbar ist, sondern digital und damit an eine Apparatur gebunden. Das Projekt wird von Prof. Dr. Sebastian Schädler (EHB, Professur für Gestaltungspädagogik, Schwerpunkt Ästhetik und digitale Medien) und Prof. Dr. Sabine Nessel (FU, Professur für Filmwissenschaft) betreut.

Silke Hilgers studierte nach einem Diplomstudium in Kulturgeographie und Medienwissenschaft an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und erwarb den Abschluss Kunsttherapie (M.A.). Sie arbeitete freiberuflich als Medienpädagogin, Kunstpädagogin und Kunsttherapeutin sowie als Trainerin und Coach. Seit 2006 ist sie Lehrbeauftragte an der Evangelischen Fachhochschule Berlin (Schwerpunkt Medienpädagogik), seit 2012 Supervisorin am Fachbereich Kunsttherapie der Kunsthochschule Berlin Weißensee. 

 

 

Alexandra Kirkby

Lupe

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Forschungsprojekt: Branding and Artificial Intelligence: Implications and Impact of AI-generated Language on Brand Voice

 

Alexandra Kirkby is a research associate at the Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin under the supervision of Prof. Dr. Carsten Baumgarth (HWR Berlin) and Prof. Dr. Ir. Jörg Henseler (University of Twente). Her research focuses on artificial intelligence (AI), its impact on branding, and how the interplay between algorithm-generated language (whether written or spoken) and human will develop and evolve over time.  With ever more language and brand touchpoints being the product of AI, there is a need for a greater understanding of the perception of such technologies, how a brand voice transported by AI-generated language can be considered authentic, and how to best integrate AI-generated language in a branding and communication strategy.

Alexandra Kirkby studied her undergraduate B.A. degree in German and Business at the University of Warwick in the UK and then completed her M.A. degree in International Marketing Management at the Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. She has experience in the influencer industry having worked as an Artist & Repertoire Manager and then Sales Manager at multi-platform network Studio71 GmbH. She is now in her current position as a research associate and undertaking her doctorate degree.

 

 

Christiane Naumann

Lupe

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Forschungsprojekt: Adaptive Lernsysteme für ältere Lernende zwischen 45-65 Jahre zur Vermittlung der Kernkompetenzen für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in der digitalen Gesellschaft (Arbeitstitel)

Christiane Naumann kann innerhalb des Verbundprogrammes DiGiTal als wissenschaftliche Mitarbeiterin ihr Promotionsvorhaben an der HTW Berlin umsetzen, an der sie von Prof. Dr. Anna Riedel betreut wird. Die Promotion ist am Zentralinstitut für Weiterbildung der Universität der Künste im Fach Medienökonomie angesiedelt. Hier erfolgt die Betreuung durch Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer. Das geplante Promotionsvorhaben legt den Fokus auf Lernende zwischen 45 und 65 Jahre. Da mit zunehmendem Alter die Heterogenität Lernender steigt, muss in Weiterbildungsvorhaben auf diese Individualität eingegangen werden, damit Lernerfolge erzielt werden können. Es soll untersucht werden, welche Bestandteile und Designkriterien ein adaptives Lernsystem für ältere Lernende aufweisen muss, damit die Kernkompetenzen nach dem Europäischen Kernkompetenzrahmen für Lebenslanges Lernen effektiv vermittelt und ein Beitrag zum Lebenslangen Lernen geleistet werden kann.

Christiane Naumann absolvierte ihr Bachelorstudium in einem kooperativen Studiengang der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und der SIEMENS AG. Sie ist eine erfahrene Projektleiterin mit umfassender Strategieentwicklungs- und Umsetzungskompetenz. Bei SIEMENS war sie als kaufmännische Projektleiterin im internationalen Anlagengeschäft, als Projektleiterin in der Strategie und in der Geschäftsentwicklung tätig. Sie arbeitete sowohl in Deutschland und der Schweiz als auch in diversen Auslandsprojekten in Europa, Südamerika und der Türkei. Ihr Masterstudium (M.B.A.) absolvierte sie am Henley Management College (University of Reading, U.K.). Seit 2016 ist Christiane Naumann selbstständig als Beraterin für internationale Bildungskooperationen zwischen deutschen und ausländischen Bildungsinstitutionen. Sie ist zudem als Lehrbeauftragte für die Hochschule Anhalt und die HSB Akademie tätig.

 

 

Sabine Przybilla

Lupe

Beuth Hochschule für Technik Berlin

Forschungsprojekt: Numerische Simulation von Reaktionen in mehrphasigen Systemen mithilfe der Smoothed Particle Hydrodynamics und Anwendung in der Prozessdigitalisierung der Wäschepflege

Sabine Przybilla hat sowohl im Bachelor als auch im Master Verfahrenstechnik an der Beuth Hochschule für Technik Berlin studiert. Ihre Wahl fiel aufgrund des großen Praxisbezugs und die inhaltliche Vielfalt auf diesen Ingenieursstudiengang, den sie 2016 als Master of Engineering absolvierte. Bereits während des Studiums bekam sie die Möglichkeit, in einem Kooperationsprojekt der Beuth HS mit der BSH Hausgeräte GmbH, der TU Berlin und der HTW Berlin zu arbeiten, sodass sie erste Erfahrungen in einem weltweit agierenden Unternehmen sammeln, einen Einblick in den Forschungsalltag und in verschiedene Simulationsmethoden sowie deren Anwendung gewinnen konnte. In diesem Forschungsumfeld findet auch ihre Promotion zu Thema: „Numerische Simulation von Reaktionen in mehrphasigen Systemen mithilfe der Smoothed Particle Hydrodynamics und Anwendung in der Prozessdigitalisierung der Wäschepflege“ an der Beuth HS im Labor für Computereinsatz in der Produktion statt. Ziel ist die numerische Abbildung von Transport- und Anlagerungsprozessen in Textilien als Grundlage zur Digitalisierung des Wäschepflegeprozesses unter Einbeziehung der dreidimensionalen Visualisierung in einer CAVE zur Auswertung von Strömungssimulationen. Dadurch soll eine ingenieurstechnische Fragestellung mit Bezug zur Digitalisierung mithilfe von neuartigen digitalen Auswertemethoden beantwortet werden. Beide Betreuer der Promotion stammen aus der beschriebenen Kooperation. Prof. Dr.-Ing. Thamsen betreut die Arbeit von Seiten der Technischen Universität Berlin und Prof. Dr.-Ing. Villwock an der Beuth Hochschule für Technik Berlin.

Sabine Przybilla ist Mitglied der Kooperation Wäschepflege, einem Forschungsverbund aus BSH Hausgeräte GmbH, TU Berlin, Beuth Hochschule für Technik Berlin und HTW Berlin.

 

 

Laila Rezai

Lupe

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Forschungsprojekt: Modellierung und Analyse der Oberschwingungsstabilität in einem Wechselstromnetz mit hoher Emission von elektronikbasiertem Stromnetz und Entwurf eines aktiven Dämpfers zur Stabilisierung des Systems.

Laila Rezai ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW). Sie hat in zwei BMWi geförderte Projekten Weiterentwicklung von Windenergieanlagen und WindNODE gearbeitet. Ihr Forschungsvorhaben innerhalb des DiGiTal-Verbindungsprogramms wird von Prof. Dr.-Ing. Jens Fortmann betreut. Das geplante Promotionsvorhaben bestrebt die harmonische Stabilität im Netz mit großem Anteil von Erneuerbaren Energie und die Fähigkeiten zur Dämpfung des Netzharmonischen durch Windenergieanlagen zu untersuchen. Der Fokus des Stands der Technik heute liegt bei den harmonischen Emissionen von Erneuerbaren und nicht auf deren Fähigkeit zur Dämpfung von Störungen im Netz. Damit wird das Projekt einen Beitrag zur Energiewende mit Ziel der Integration von mehr Erneuerbaren Energien in einem intelligenten Stromnetz und der nachhaltigen Stromerzeugung leisten.

Laila Rezai erlangte den Abschluss Bachelor im Ingenieurwesen im Studiengang Power Engineering an der Kabul Polytechnik Universität in Afghanistan. Mit einem DAAD Stipendium kam sie nach Deutschland und hat ihr Masterstudium in Elektrotechnik an der Brandenburgische Technische Universität Cottbus im Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

 

 

Frederike Ruhl

Lupe

Evangelische Hochschule Berlin

Forschungsprojekt: Wer spricht und wenn ja, wie viele? Subjektivierungsprozesse in der medialen Lebenswelt bei Kindern im Alter von 4 bis 6 Jahren - Eine Untersuchung mittels kindspezifischen Interviews mit digitalen Sprachassistenten

Frederike Ruhl ist seit einigen Jahren als Dozentin, Lehrbeauftragte und Workshopleiterin in verschiedenen konzeptuellen Rahmenbedingungen und Praxisfeldern, der Medienpädagogik tätig. Dabei arbeitet sie u.a. als Multiplikatorin, sowohl in der Kinder- und Jugendbildung, als auch in der Erwachsenenbildung. Der gängige Ansatz, medienpädagogische Arbeit auf der Prämisse eines “autonomen Subjektes” aufzubauen, ist spätestens durch die Digitalisierung erschüttert worden. Müssen daher nicht die Grundannahmen der Medienpädagogik neu definiert werden? An dieser Stelle soll das Forschungsprojekt anknüpfen. Ziel ist es, theoretische wie methodische Bausteine für eine künftige Subjektivierungstheorie zu entwickeln, welche die Effekte der Digitalisierung auf Bildungsprozesse berücksichtigt. Im Fokus des Forschungsprojektes steht die noch marginal erforschte Altersstufe der 4- bis 6-Jährigen. Es soll mit den Kindern über ihre Lebenswelt geforscht werden – nicht über sie. Aufgrund der Schwierigkeiten, bei dieser Altersgruppe kindgerecht methodisch vorzugehen, wird im Rahmen dieser Arbeit die Methode des kindspezifischen Puppet Interviews weiterentwickelt. Statt der Puppe als Erhebungsinstrument wird ein digitaler Sprachassistent eingesetzt.

Frederike Ruhl studierte Medien und Bildung an der Universität Rostock (M.A.) und Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Berlin (B.A.).

 

 

Laura Tihon

Lupe

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Forschungsprojekt: Partizipation in der Produktentwicklung von Smart Garments

Laura Tihon promoviert innerhalb des Verbundprojektes DiGiTal kooperativ an der Technischen Universität Berlin bei Professor Dr. Hans-Liudger Dienel, Fachgebietsleiter Arbeitslehre/Technik und Partizipation, und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin bei Professorin Monika Fuchs im Studiengang Bekleidungstechnik/Konfektion. Das Forschungsvorhaben der Promovendin im Rahmen des Verbundprojektes DiGiTal ist an der HTW in Schöneweide angesiedelt. Die Ingenieurin verknüpft in ihrem Dissertationsthema ihre Interessen der angewandten Wissenschaften und verfolgt das Ziel einer innovativen Produktentwicklungsmethode zur Einbindung von Nutzer*innen in den Entwicklungsprozess von Smart Garments. Zur Beantwortung ihrer Forschungsfrage arbeitet sie in transdisziplinären Netzwerken. In einem Forschungsaufenthalt in Indonesien und Vietnam erhebt sie mit Partneragenturen und deren Produktionsstätten die Chancen und Grenzen der Herstellung von Smart Garments in der bestehenden Supply Chain für Bekleidungsprodukten. Zur Umsetzung von Partizipationskonzepten in der Bekleidungswirtschaft erarbeitet die Promovendin das Projekt „Hack your fashion“ mit.

Mit ihrer Dissertation führt sie die beiden Themenfelder aus Ingenieurswissenschaften und Partizipationsforschung zusammen und wendet sie auf digitalisierte Fahrradbekleidung zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr an, siehe auch Campus Stories HTW Berlin

Laura Tihon hat, nach ihrer handwerklichen Ausbildung zur Maßschneiderin, das Bachelor- und Masterstudium der Bekleidungstechnik/Konfektion an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) als Master of Science mit Auszeichnung absolviert. 

Publikationen:

  • Buchbeitrag: Tihon, Laura; Fuchs, Monika; Dienel, Hans-Liudger: Sicher und schnell durch den Straßenverkehr mit intelligenter Berufsbekleidung - Partizipative Produktentwicklung attraktiver Hybride aus Textil und Elektronik zur Förderung der Fahrradmobilität im Arbeitsalltag. In: Vereinigung für betriebliche Bildungsforschung e.V., Systemwissen für die vernetzte Energie Energie- und Mobilitätswende, S. 123-140, Berlin, 2019, ISBN 978-3-9816861-7-3
  • Buchbeitrag: Fuchs, Monika; Tihon, Laura: Grenzenlose Produktentwicklung – Mit Partizipation zu innovativen Bekleidungskonzepten. In: HTW Berlin, Stefanie Molthagen-Schnöring, Grenzen in Zeiten technologischer und sozialer Disruption, S. 138-144, BWV Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin, 2019, ISBN 978-3-8305-3957-5, 978-3-8305-4120-2 (E-Book). URL: https://sisis.rz.htw-berlin.de/Elek.HTW.pub/HTW_Berlin_Grenzen_in_Zeiten_technologischer_und_sozialer_Disruption_Beitraege-Positionen_2019_E-Book.pdf

 

 

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